Urlaub an der Ostsee in Boltenhagen
Dieser Beitrag wurde am 3. Dezember 2011 um 2:44 pm erstellt und befindet sich in der Urlaubserinnerungen. Du kannst dieses Posting als RSS 2.0 Feed abonnieren. Du kannst einen Kommentar hinterlassen oder einen Trackback von deiner Website.
Dieser Urlaub mit Kind Erfahrungsbericht ist von Mike, der nach 3 Jahren endlich mal wieder einen richtigen Urlaub mit seiner Familie gemacht hat. Vielen Dank an dieser Stelle. Wenn auch ihr etwas Tolles mit euren Kindern erlebt oder einen uvergesslichen Familienurlaub verbracht habt, könnt ihr mir auch gerne eure Urlaubserinnerungen zuschicken, die ich dann hier veröffentlichen werde. Gerne auch mit Bildern. Aber nun zu Mike´s Ostseeurlaub
Im letzten Jahr sollte der erste richtige Urlaub nach drei Jahren anstehen, unsere Tochter ist gerade zwei Jahre geworden und in dem Alter wird sie an der Ostsee, am Meer und am Strand viel Spaß haben.
Kurz vor 6 Uhr machten wir uns auf den Weg – zum Glück hat die Kleine nach wenigen Minuten Schaukeln im Auto für die nächsten zwei Stunden die Augen noch einmal geschlossen. Bei Berlin hatten wir Rast gemacht und von nun an hieß es die Kleine mit Büchern, Geschichten & Co unterhalten. Über fünf Stunden waren wir unterwegs und kamen sichtlich geschafft gegen 11 Uhr in Boltenhagen an. Unser kleines Ferienhaus war bereits bezugsfertig und nach Klärung aller Formalitäten hieß es erst einmal Staunen. Unser Ferienhaus verfügte über zwei Etagen und hatte drei Zimmer. Es war sehr gemütlich eingerichtet, die Küche war schön groß und alle wichtigen Geräte waren vorhanden und durch das offene Fenster konnten wir die Seeluft riechen. Der Strand war nur ca. 300 m entfernt und der Urlaub konnte beginnen.
Zuerst hieß es Koffer auspacken und dann ab ins Einkaufszentrum, welches fast um die Ecke lag. Dort deckten wir uns mit dem wichtigsten ein und die Kleine drängelte schon. Obwohl sie erst zwei Jahr alt war, wusste sie genau wo wir waren und wollte unbedingt an den Strand. Das Wetter war gut, sonnig und eine leichte Brise und so unternahmen wir unseren ersten Ausflug zum Strand. Die Videokamera und der Fotoapparat standen nicht still – herrlich die Kleine am Strand und in den kleinen Pfützen, die sich von Wellen auf dem Strand bildeten, zu beobachten. Die Zeit verging wie im Flug und natürlich wollte sie nicht weg und Mittagsschlaf war ganz uncool.
Wir schafften es irgendwann und konnten sie davon überzeugen, dass der Sandmann auch an der Ostsee seinen Sand verstreut und dass Mama und Papa nach einem langen Tag sich unendlich auf die Couch und ein Gläschen Wein freuten. Von der Einrichtung und der Gemütlichkeit waren wir jeden Tag erneut angetan – wenn wir wieder nach Boltenhagen kommen, werden wir definitiv versuchen wieder bei diesem Anbieter unterzukommen. In den nächsten Tagen folgten natürlich viele Ausflüge zum Strand, lange Wanderungen bei denen wir dann doch den Buggy mitgenommen haben. Jeder Stein und jede Muschel musste mitgenommen werden und wir hatten Mühe die Massen heimlich immer wieder verschwinden zu lassen.
An der Ostsee braucht es keinen Sandkasten – dachten wir, unsere Tochter belehrte uns eines besseren und fand den Spielplatz mit dem Sandkasten fast genauso toll wie den Strand. Schön, dass unsere Kleine auch spielen konnte, dass man auch an Kinder in Boltenhagen gedacht hat.
An einem regnerischen Tag hat es uns in ein Schwimmbad verschlagen, direkt in Boltenhagen war eine wundervolle Therme und das Wasser war doch um einiges wärmer als die Ostsee. Den Eintritt fanden wir zwar doch arg übertrieben und auf Touristen abgestimmt, aber was macht man nicht alles um bei schlechterem Wetter nicht nur im Haus zu sitzen. Das nasse Vergnügen haben wir mit lecker Pommes und Schnitzel abgerundet.
Die wundervolle Umgebung in Boltenhagen lädt zum Spazieren gehen ein, im Wald taute unsere Tochter ganz besonders auf. Radwege und Gehwege haben wir sehr viele gesehen und immer wieder kamen wir auch an Spielplätzen vorbei. Die Gastfreundlichkeit empfanden wir als vorbildlich, auch ein leicht quengeliges Kind konnte in einem Restaurant nicht für schlechte Stimmung sorgen. Die Woche verging wie im Flug, gefühlte 200 kg Steine und Muscheln waren in allen Koffern verteilt und mit einem tränenden Auge ging der kleine Urlaub nach einer Woche zu Ende.
Ich persönlich habe es mir mit der kleinen und quirligen Lady schlimmer vorgestellt, hatte Angst, dass es ihr langweilig werden würde – doch gut unterhalten, mit viel Spielmöglichkeiten und einem eigenen Zimmer im Häuschen hatte sie ihren Spaß und murrte lediglich, wenn wir mal den Strand verlassen wollten, doch auch Mama und Papa mussten sich mal der Nahrungsaufnahme widmen. Es war ein toller Urlaub, die Ostsee hat wesentlich mehr zu bieten, als so mache Touristenhochburg auf Mallorca – wir kommen gerne wieder.















